Aktuelles

Morgen ist es so weit.

Wir feiern 10 jähriges Jubiläum. 

Ein ganzes Jahrzent gibt es uns nun als Frischemarkt am Eckbusch. Wir versorgen das Quartier. Wir sind Treffpunkt. Als direkter Nahversorger stellten wir uns von Beginn an mit einem vielseitigen Sortiment auf und wuchsen Schritt für Schritt mit dem Viertel zusammen. Vor Allem kurz nach der Neueröffnung wurde uns viel Lob und Dankbarkeit entgegengebracht, da viele Anwohner*innen die Möglichkeit genießen, selbstständig einkaufen zu gehen oder beispielsweise sich mit Freund*innen in der Bäckerei auf einen Kaffee zu treffen. Das Viertel zusammen mit dem Cap Markt blüht auf!

Von unseren Nachbarn wurden wir wärmstens empfangen und fühlten uns direkt wohl. Unser Miteinander zwischen Anwohner*innen und Mitarbeitenden ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Verständnis, denn Offenheit und Transparenz ist der Schlüssel zu einem stabilen und gelungenen Arbeitsklima und auch Einkaufserlebnis.  Denn der große Wohnkomplex in diesem sehr ruhigen Viertel ebnete den Weg neuer Trainingsfelder, in denen wir Inklusion ermöglichen und Menschen langfristig eine Zukunft bieten können. Eine Zukunft in der alle einen Platz finden.

Doch was genau ist es am Ende, dass den Cap Markt am Eckbusch so wertvoll für unsere Inklusion macht? Unabhängig, des großartigen Miteinanders in diesem Viertel bietet der Cap Markt Menschen mit Einschränkungen einen Arbeitsplatz. Ein Ort, an dem Inklusion gelebt wird, an dem sich die Hand gereicht wird und es nicht um Konkurrenz geht, sondern Hand in Hand gearbeitet wird, sodass jeder Mensch sich entfalten und an sich selbst und im Team wachsen kann.

Der Cap Markt ist stetig im Wandel, da Angebot und Nachfrage unseren Alltag im Einzelhandel bestimmen. Dadurch eröffnen sich immer wieder neue Tätigkeitsfelder, die erprobt werden müssen, um den Mitarbeitenden neue Qualifikationen zu ermöglichen. In den letzten 10 Jahren entstanden dadurch unterschiedlichste neue Bereiche, die eine vielseitige Qualifizierung im Einzelhandel unterstützen. Unter anderem wurde das Cap Mobil ins Leben gerufen, welches wöchentlich verschiedenste Altenheime anfährt und dort „Lebensmittel auf Rädern“ verkauft. Zusätzlich versorgen wir Einrichtungen wie Kindergärten wöchentlich mit frischen Lebensmitteln.

Jeden Mittwoch von 15-17 Uhr haben wir im Cap-Markt „Stille Stunde“, in der Kund*innen mit Beeinträchtigung (aber natürlich auch ohne) zu einem ruhigen und stressfreien Einkauf eingeladen sind, da Hintergrundgeräusche und Lichtverhältnisse angepasst werden. Ein Zeichen für Akzeptanz und Verständnis und der Wichtigkeit, dass jeder Mensch willkommen ist, so wie er ist.

Auch die Backstube ist seit einigen Jahren Teil des Cap Markts, wo Mitarbeitende tatkräftig unterstützen. Der schon vor einigen Jahren etablierte Lieferservice zeigt weiterhin großes Potential, Fähigkeiten zu fordern und zu fördern.

Unsere Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung haben die Möglichkeit an den Kompetenzfeststellungen für den Ausbildungsberuf „Verkäufer*in“ unter angepassten Bedingungen teilzunehmen. Lernen im eigenen Tempo, mit facettenreicher Unterstützung der individuellen Bedarfe und Lerninhalte, die in kleine Bausteine aufgeteilt werden, können theoretisch erlernt und in der Praxis erprobt werden. Am Ende besteht auch die Möglichkeit die Abschlussprüfung bei der IHK als Verkäufer*in zu absolvieren und eine vollständig anerkannte Ausbildung in den Händen zu halten. Letztes Jahr im Sommer haben 5 unserer Mitarbeitenden die Prüfung zur „Verkäufer*in“ erfolgreich bestanden. Wir sind besonders stolz!

In Zukunft arbeiten wir an einer Möglichkeit, auch für Menschen, die mehr Hilfe und Unterstützungen benötigen, eine etwas einfachere Teilnahme an Qualifizierungen im Einzelhandel anbieten zu können.

Wir sind sehr froh und dankbar, dass sich im Laufe der 10 Jahre so viele Werkstattmitarbeiter*innen und Maßnahmeteilnehmer*innen bei uns ausprobiert oder ihre neue berufliche Heimat gefunden haben. Hier einige Statements aus dem Kreise des aktuellen Team:

„Ich finde super, dass ich im CAP-Markt selbstständig arbeiten kann. Ich habe eine eigene Abteilung, für die ich Verantwortung übernehme, und meine Vorschläge werden ernst genommen.“ (Nicole Karl)

„Wenn man sich im CAP-Markt ausprobiert, ist man überrascht und kann sich keinen besseren Arbeitsplatz mehr vorstellen. Es ist wie ein zweites Zuhause. Alle Anleiter*innen und Kolleg*innen arbeiten Hand in Hand.“ (Marcel Kolke)

„Ich gehe gerne im CAP-Markt arbeiten. Die verschiedenen Tätigkeiten machen mir viel Spaß.“ (Gabriele Schöning)

„Im CAP-Markt sind die Tätigkeiten abwechslungsreich. Zusätzlich nehme ich an der Verkäuferschulung teil, wo ich das zuvor kaufmännisch Gelernte wieder auffrischen kann.“ (Peter Heinbeck)

„Nach meinem längeren Ausfall wurde ich mit meiner körperlichen Krankheit wieder gut aufgenommen. Die Anleiter motivieren mich positiv und mir gefällt die Abwechslung bei der Arbeit. Der Kundenkontakt macht mir besonders viel Spaß.“ (Regina Kollin)

„Der CAP-Markt bietet mit vor allem Struktur, Regelmäßigkeit und soziale Kontakte. Die Atmosphäre motiviert mich, Neues zu lernen und über mich hinauszuwachsen. Ich kann in meinem Tempo theoretisches Fachwissen und die dazugehörige praktische Umsetzung verbinden und habe die Chance auf eine Ausbildung als Verkäuferin.“ (Kristina Axtmann)

„Im CAP-Markt habe ich konstante Arbeitszeiten. Alle zwei Wochen arbeite ich auch Samstag, habe dafür aber in der Woche einen anderen Tag frei. Besonders gut gefällt mir, dass ich die Waren nach meinem Wunsch präsentieren kann und dafür die Verantwortung übernehme. Die Kasse macht mir auch Spaß.“ (Jessica Behlert)

„Mein Traumberuf als kleines Mädchen war Verkäuferin. Jetzt kann ich sagen, ich habe mir meinen Traum erfüllt.“ (Joanna Majer)

„Der Schuppen ist einfach super.“ (Sandra Müller)

„An fünf Tagen in der Woche fahre ich mit dem CAP-Mobil und einem kleinen Team verschiedene Altenheime in Wuppertal an. Mir gefallen die enge Zusammenarbeit im Kleinteam und das autonome Arbeiten besonders gut.“ (Michael Lorenc)

„Besonders gefällt mir, dass ich im CAP-Markt die Chance auf eine Ausbildung zur Verkäuferin habe. Der Unterricht ist eine gute Abwechslung zu den Arbeiten. Alles, was ich im Unterricht lerne, kann ich im Markt ausprobieren.“ (Alessandra Di Palo)

„Es gibt viele verschiedene Tätigkeiten, die ich ausprobieren kann. Immer wieder habe ich die Möglichkeit, etwas Neues zu lernen. Besonders spannend finde ich das CAP-Mobil und die Kassentätigkeit.“ (David Sopp)

„Der CAP-Markt ermöglicht mir eine feste Struktur. Ich habe meine zugewiesenen Arbeitstätigkeiten, für die ich gerne Verantwortung trage. Besonders gerne bereite ich die täglich frischen Salate in unterschiedlichen Kreationen für den Verkauf vor.“ (Hilal Kocabiyik)

„Im CAP-Markt kann ich mein Fachwissen, welches ich früher schon erworben habe, anwenden. Besonders im Kassenbereich macht es mir Spaß, die Kund*innen zu bedienen und die verschiedenen Aufgaben, die anfallen, zu erfüllen.“ (Daniel Prinz)

„Wir am Eckbusch sind IHR Nahversorger!“ (Stefan Hellwinkel)

 

Stichworte

  • Wuppertal

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