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Tauschschrank im CAP-Markt Holzgerlingen – Teilen & Freude schenken: Nachhaltig, fair & für alle!

Abgeben: Haben Sie Bücher oder Alltagsgegenstände, die Sie nicht mehr benötigen? Einfach ins Regal stellen!
Mitnehmen: Wenn Sie etwas finden, das Ihnen gefällt, nehmen Sie es gerne mit!

Der Tauschschrank steht allen offen und ist kostenlos.

Wo? Im CAP-Markt Holzgerlingen
Wann? Während unseren Öffnungszeiten Mo. - Fr. 7:30 bis 20:00, Sa.: 7:30 bis 15:00

Unsere Tauschschrank-Regeln findet ihr am Schrank.

Gemeinsam etwas Gutes tun – nur Sachen abgeben, die noch eine zweite Chance verdienen!
Viel Freude beim Stöbern!

Stichworte

  • Märkte
  • Holzgerlingen

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„Der Cap-Markt ist ein Segen für das Quartier“

  • Wuppertal

Seit zehn Jahren eine Kombi aus Nahversorger, Treff und inklusivem Projekt

Eckbusch. „Ein Lebensmittelpunkt“, so charakterisiert man am treffendsten den Cap-Markt, der nun seit einem Jahrzehnt für die Menschen im Quartier Eckbusch weit mehr ist als ein Nahversorger mit einem Warenangebot von 10 103 Produkten. Gerade ältere Bürgerinnen und Bürger erreichen den Ort fußläufig, der mit integrierter Bäckerei auch ein Treffpunkt ist. 

„Integration“ und „Inklusion“ sind übrigens die passenden Stichwörter, denn der Cap-Markt hat seinen Wortteil daher, dass Menschen mit Handicap dort auf den knapp 400 Quadratmetern arbeiten und durch den Betreiber, die Proviel GmbH, auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Das bezieht sich nicht nur auf den reinen Verkauf, denn die knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gern bereit, die Kundschaft bei ihrem Einkauf zu begleiten und den Menschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Neue Möglichkeiten der beruflichen Qualifikation
Was Ausbildung und Vorbereitung angeht, haben sich im vergangenen Jahrzehnt auch neue Bereiche eröffnet, die weitere Qualifikationen ermöglichen. Vorzugsweise bei der Berufsbezeichnung „Verkäufer“, für die auch eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt werden kann. „Fünf aus unserem Mitarbeiterstab haben das im vorigen Jahr mit Erfolg geschafft“, heißt es aus der Geschäftsleitung. Dabei zählt es auch, den Blick auf die Warenbestände und das Bestellverfahren zu lernen. „Was die Warenbestände angeht, so legen wir hier großen Wert auf regionale Produkte, die natürlich entsprechend frisch angeliefert und angeboten werden“, ist ein weiteres Prinzip der von Edeka zur Verfügung gestellten Ware im Supermarkt.

„Ausgesprochen freundlich ist das Personal hier“, hört man immer wieder, und Brigitte Esser, die seit 35 Jahren am Eckbusch wohnt, erinnert sich noch an die Zeit, bevor der Cap-Markt den Stadtteil bereicherte. „So etwas hat uns gefehlt. Der Cap-Markt ist ein Segen für das Quartier“, lobt sie die Einrichtung in höchsten Tönen. Dazu ließ man sich am Dienstag unterm Baldachin vor dem Eingang die Grillwurst und die angebotenen Häppchen schmecken. Wer wollte, konnte sich am „historischen Datum“ auf einer Tafel verewigen, sich ins Gästebuch eintragen und am „Entchen-Angeln“ beteiligen. Natürlich wurde auch eingekauft, und natürlich ist der Zugang barrierefrei und die Gänge sind breit gestaltet, sodass man sich auch mit Rollstuhl oder Rollator nicht in die Quere kommt. 

„Die Marktleitung muss einen siebten Sinn dafür haben, was die Anwohnerinnen und Anwohner gerade brauchen. Was man sucht, ist vorhanden“, so eine andere Kundin. „Und wenn wirklich einmal etwas nicht vorhanden ist, dann sagt man das einfach, und kurz darauf ist es im Angebot.“ Genauso läuft es bei „Lebensmittel auf Rädern“, dem „Cap-Markt-Mobil“, das verschiedene Senioren-Einrichtungen regelmäßig ansteuert: Auch dort hat das Verkaufspersonal ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Kundschaft.

Aber nicht nur bei der Kundschaft ist die Zufriedenheit zu spüren. Man ist auch sehr daran interessiert, dass sich die Menschen, die hier in der „ausgelagerten Werkstatt von Proviel“, wie der Cap-Markt bezeichnet werden kann, wohlfühlen. „Dazu führen wir auch regelmäßig Befragungen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch“, versichern Silke Dahlmann und Katrin Drechsler, die momentan die im Urlaub befindliche Leiterin Anna Margagliotti vertreten. „Es ist wichtig, den Menschen an ihrem Arbeitsplatz Sicherheit und Motivation zu bescheren.“ 

Aber so ganz heil ist die Welt oben am Ringelbusch dann doch nicht. Der Busverkehr ist Segen und Fluch, fährt der Bus doch bis kurz vor den Cap-Markt, legt hier aber auch eine halbstündige Pause ein. Die schmale Zufahrt ist dann häufig verstopft, es kommt, auch wegen parkender Fahrzeuge, zu Behinderungen. Bezirksvertreterin Cornelia Krieger (Grüne) kritisiert das: „Wir hoffen, durch Gespräche mit den WSW zu einer besseren Lösung zu kommen.“

Von Friedemann Bräuer

10 Jahre CAP – Lob von allen Seiten

  • Wuppertal

Viele kamen, um den Mitarbeitenden zum Jubiläum zu gratulieren.

Fröhliche Gesichter überall, viel Lob, viele Dankesworte: Der CAP-Markt feierte sein zehnjähriges Bestehen mit vielen Aktionen für die Kundinnen und Kunden, die das gerne annahmen. Sie freuten sich über die Blumentöpfe mit handgeschriebenem Gruß, die CAP-Mitarbeitende zum Jubiläum übergaben, und aßen gerne eine Bratwurst oder eine Waffel. „Ich war schon bei der Eröffnung dabei und kaufe fast jeden Tag hier ein – in meinem Alter ist das eine Erlösung, keine weiten Wege zu haben“, sagte Kundin Erika Schneider. „Die Betreiber bemühen sich auch immer sehr, alle Wünsche zu befriedigen.“
Auch Ulrike Imhäuser holt „fast alles hier. Der CAP-Markt ist unverzichtbar für mich. Gerade im Winter, wenn Schnee liegt, werden wir hierum beneidet.“ Brigitte Bergerhoff pflichtete ihr bei: „Das Angebot ist toll, es gibt auch viele ,gut und günstig’-Produkte.“ Eine Kundin jubelte im Vorübergehen: „Hier habe ich die Koskosmilch gefunden, die ich sonst nirgends bekommen habe!“ Elke Gericke findet: „Der CAP war eine tolle Idee!“

Vereine gratulieren
Birgit Ansorg, Vorsitzende des Freibads Eckbusch, schrieb einen ausführlichen Glückwunsch ins Gästebuch, das anlässlich des Jubiläums am Eingang des CAP-Markts auslag. Mit dem Freibad verbindet den CAP-Markt eine langjährige gute Zusammenarbeit. Die Vertreter von Bündnis 90/die Grünen gratulierten ebenfalls im Gästebuch und überreichten einen Blumenstrauß. Wilfried Kraft, Vorsitzender des Bürgervereins Eckbusch-Katernberg, betonte: „Der CAP-Markt ist für die Nahversorgung im Viertel sehr wichtig – hier trifft man immer Leute, kann sich austauschen. Die Mitarbeitenden von proviel sind dabei immer freundlich und hilfsbereit.“
Begeistert drehten die Kundinnen am Glücksrad und freuten sich über Plüsch-Dinos oder Gutscheine für Waffeln und Kaffee. Sie angelten nach Entchen und hielten mit den CAP-Mitarbeitenden ein Pläuschchen. Birgit Koch-Dannert hat zu Hause sogar noch die Fotos von der CAP-Eröffnung und vom Jubiläum „5 Jahre CAP-Markt“ und freute sich nun, eher zufällig auch den runden Geburtstag zu erleben. Alle waren sich einig: „Der CAP ist toll!“

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