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Teilhabe, an der alle wachsen!

Teilhabe, an der alle wachsen!

 

Die Mitarbeitenden von proviel schätzen die Arbeit im Freibad und im CAP-Markt am Eckbusch.

 

„Hier bei proviel fühle ich mich gut aufgehoben, selbst wenn ich einmal instabil bin.“ „Ich schaue jetzt viel positiver ins Leben als vor der Beruflichen Reha.“  „Ich habe jeden Tag das Gefühl, ich habe aus meinem Leben etwas gemacht.“ Die Mitarbeitenden bei proviel erhalten viele Chancen: Die Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung hat nicht nur 16 verschiedene interne Abteilungen mit Arbeitsmöglichkeiten von Metallbearbeitung über Elektromontage bis Haustechnik und Küche, sondern auch feste externe Arbeitsplätze. Das Freibad Eckbusch ist einer davon, weitere sind im CAP-Frischemarkt, im PIKSL Labor, bei IKEA oder im Zoorestaurant Okavango.

„Uns ist es wichtig, die Mitarbeitenden trotz ihrer psychischen Erkrankung zu motivieren und zu qualifizieren. Arbeit ist ein wichtiger Aspekt von Teilhabe. Deshalb wollen wir unterschiedlichste Arbeitsmöglichkeiten in geschütztem Rahmen bieten“, sagt proviel-Geschäftsführer Christoph Nieder. Er möchte die Stärken seiner Mitarbeitenden ins Zentrum stellen und Begegnungsmöglichkeiten schaffen. Das Freibad Eckbusch und der CAP-Markt bieten dafür beste Voraussetzungen. Freibad-Gäste und Einkaufende schätzen die freundliche Atmosphäre und die umsichtige Arbeit der provieler.

Die provieler sorgen vor jedem Badetag für Sauberkeit im und am Freibad, kontrollieren die Wasserqualität und pflegen die Grünanlagen. Seit zwei Jahren stellt proviel sogar die Schwimmmeisterin: Tanja Bartrina arbeitet im Winter als Jobcoach im Team Inklusion und im Sommer mit einem proviel-Team im Freibad. „Unser Team ist eine schöne Mischung aus erfahrenen Freibad-Kümmerern und Neulingen. Wir alle freuen uns schon wieder auf die netten Begegnungen mit den Badegästen in der Saison 2025“, sagt Tanja Bartrina.

Für manche Mitarbeitende eröffnete die Tätigkeit im Freibad neue Türen: Eine absolviert nun eine Ausbildung als Fachangestellte für Bäderbetriebe, eine andere schnupperte in der Schwimmoper und trainiert für ihren Rettungsschwimmer.

Und auch im CAP-Markt engagieren sich die Mitarbeitenden für ihre Zukunft: Eine ganze Gruppe nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil. Viele von ihnen haben schon erfolgreich mehrere Kompetenzfeststellungen der IHK absolviert. Wer alle Module geschafft hat, kann zur Abschlussprüfung der IHK-Ausbildung antreten. So können die Menschen beim Einkauf im CAP-Markt sicher sein, dass sie vom proviel-Team gut beraten werden und die Mitarbeitenden die vielfältigen Aspekte eines Supermarktes im Blick behalten.

Die angeschlossene Backstube erfüllt zusätzlich viele Wünsche rund um Brot, Brötchen, Kuchen und Snacks für den entspannten Freibad-Tag.

Öffnungszeiten CAP-Markt:
Mo-Fr: 7-20 Uhr
Sa 8-15 Uhr
Stille Stunde mittwochs von 15 bis 17 Uhr

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Dominik Gerlich und der CAP-Frischemarkt organisierten die Überraschung.

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Selbst die Großen flitzen am Morgen gespannt vor die Zimmertür, um die Nikolaustüte hereinzuholen. Die Kleinen jauchzen begeistert und zeigen mit strahlenden Augen, was sich alles in der süßen Tüte befindet. Auch dieses Jahr wieder sorgt Architekt Dominik Gerlich für eine Überraschung zu Nikolaus in den städtischen Kinder- und Jugendwohngruppen. „Es ist so schön, die Freude der Kinder zu sehen. Und mir ist es wichtig, gerade in der Adventszeit auch an benachteiligte Menschen zu denken“, sagt Dominik Gerlich.

Die Mitarbeitenden aus dem Servicebüro von proviel haben die Nikolaustüten liebevoll mit dem Bild eines Weihnachtsmanns mit bunter Nase und Bommel an der Mütze gestaltet. Darin befinden sich ein großer Schoko-Nikolaus, Clementinen, Nüsse sowie Marzipan und Dominosteine. „Das Packen der Nikolaustüten macht richtig Spaß“, sind sich die CAP-Mitarbeitenden einig. Anna Margagliotti hat zum ersten Mal als Leiterin des CAP-Marktes die Nikolaus-Aktion organisiert und erzählt, dass alle voller Begeisterung beim Bestücken der Tüten mitgeholfen haben. 

„Für die Kinder und Jugendlichen ist das immer ein Ereignis“, sagt Silke Lork-Nottelmann, Fachbereichsleiterin der Kinderwohngruppen. „Und es zeigt den Kindern, dass andere Menschen an sie denken.“ Schon Tage vorher fragen die Kinder, wann denn die Leute vom CAP-Markt mit den Nikolaustüten kommen. Besonders scharf sind die Kinder auf die Nikolausbärte und -mützen. Damit verkleiden sie sich fürs Foto. Rund 140 Kinder und Jugendliche sowie minderjährige Mütter wohnen in den Gruppen, die an mehreren Standorten im Stadtgebiet verteilt sind. Für alle hat das CAP-Team nun schon im neunten Jahr Nikolaustüten vorbereitet, die am Nikolausmorgen vor den Zimmertüren stehen.

Anna Margagliotti versucht, den Kunden ihre Wünsche zu erfüllen.

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Seit acht Jahren arbeitet Anna Margagliotti im CAP-Markt. Die erfahrene Einzelhandelskauffrau macht schon lange dort die Dienstpläne, kennt viele Stammkundinnen und deren Bedürfnisse, hat das Vertrauen der Mitarbeitenden. Jetzt hat die 41-Jährige die Leitung des CAP-Marktes übernommen. „Mir ist es wichtig, die Kunden zufriedenzustellen, auf Kundenwünsche einzugehen“, betont die verheiratete Mutter von zwei Kindern. 

Auch wenn sie immer wieder mit Lieferschwierigkeiten kämpft, versucht sie Sonderwünsche zu erfüllen. Und sie hat gerade das Angebot an Bio-Waren deutlich erweitert, weil die Kunden das suchen. Gleichzeitig gibt es jetzt noch mehr „gut und günstig“-Produkte. Trotz des begrenzten Raums im CAP-Markt wählt Anna Margagliotti mit ihren Kolleginnen immer eine breite Palette an Aktionsware aus, abgestimmt auf die Jahreszeit. So locken derzeit Adventskalender, Weihnachtsdeko und verschiedenste Sorten von Weihnachtssüßigkeiten.

Stolz ist Anna Margagliotti darauf, dass inzwischen fünf Mitarbeitende die von proviel in Zusammenarbeit mit der IHK angebotene Ausbildung in Teilqualifizierung geschafft haben und jetzt ausgebildete Verkäufer*innen sind. „Das ist eine große Erleichterung, weil diese noch mehr mitdenken und sich sehr gut auskennen“, betont sie. Immer wieder versucht sie, in den Werkstätten von proviel neue Interessenten für den CAP-Markt zu begeistern. Die Menschen mit psychischen Erkrankungen können mit einem Praktikum ausprobieren, ob ihnen der CAP-Markt gefällt. Hier zeigt die Leiterin die verschiedenen Arbeitsschritte und worauf es dabei ankommt. Wer möchte, kann im Theorie-Unterricht sein Wissen erweitern und auch bei einer Kompetenzfeststellung der IHK beweisen. Dieser Weg kann langfristig zu einer vollwertigen Ausbildung führen und damit zu guten Möglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Insgesamt arbeiten derzeit 22 Mitarbeitende von proviel und 13 Festangestellte im CAP-Markt. Anna Margagliotti muss dafür sorgen, dass auch in den Randschichten und am Samstag genügend Leute da sind, dass die Backstube besetzt ist und dass an den Liefertagen alles zügig verräumt wird. Außerdem hat sie ein Auge auf das CAP-Mobil, das an vier Tagen pro Woche Seniorenheime in Wuppertal anfährt. Glücklich ist sie jedoch, wenn sie merkt, wie dankbar die Kundinnen und Kunden für das Angebot des CAP-Marktes sind, wie wichtig ihnen der Einkauf und die kleinen Gespräche dabei sind. Dafür engagiert sie sich jeden Tag gerne.

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