Aufeinander achten

Hygiene, Abstand & Co. – was ist gekommen, um zu bleiben?

Kein Mensch kann sagen, wohin die Reise geht. Auf das Einhalten der AHA-Regeln werden wir auf absehbare Zeit nicht verzichten. Mal ehrlich: Ist das so schlimm? Diese Regeln zeigen eine große Wirkung. Also, halten wir alle noch ein bisschen durch.

Aufeinander achten

Kein Mensch kann sagen, wohin die Reise geht. Auf das Einhalten der AHA-Regeln werden wir auf absehbare Zeit nicht verzichten. Mal ehrlich: Ist das so schlimm? Diese Regeln zeigen eine große Wirkung. Also, halten wir alle noch ein bisschen durch.

Kaum ein Mensch konnte sich vorstellen, dass das Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes eine Selbstverständlichkeit werden würde. Mittlerweile haben wir uns an dieses medizinisch-nützliche Accessoires gewöhnt. Sogar eine kleine Stilgeschichte hat die Maske durchlaufen. In den ersten Monaten der Knappheit zeigten viele Menschen modisches Gespür und Kreativität in der Produktion von Stoffmasken. Mittlerweile gibt es ausreichende Mengen an FFP2-Masken. Und das ist gut so. Denn wir schützen nicht nur uns, sondern vor allem unsere Nachbarn, Kollegen, Mitmenschen.

Für den Arbeitsplatz bei CAP bedeutet das ein oft stundenlanges Tragen der Maske. Natürlich ist das eine Belastung für die Mitarbeitenden. Aber wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und wissen, wie unverzichtbar dieser Schutz ist. Bei dem Umgang mit Lebensmitteln, ob verpackt oder unverpackt, war es schon vor Corona Standard, die allgemeinen Hygieneregeln des Alltags einzuhalten. Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen und das Fernhalten der Hände aus dem Gesicht. Alle Maßnahmen werden von uns kontrolliert und umgesetzt. Auch so leisten wir einen Schutz vor der Infektion. Unsere Mitarbeitenden werden darin geschult und qualifiziert.

Aha ist echt Oho

Neben Hygiene und Maske hat der  Abstand eine große Bedeutung.  Das ist in einem gut besuchten  Supermarkt nicht immer einfach. Durch Abstandsmarkierungen, Desin-fektionsspender und durch Plexiglas-scheiben an den Frische theken und Kassen können wir die Gefahr einer Infektion minimieren. Die Scheiben halten uns auf Abstand. Auch diese Maßnahme ist zu einem Standard ge-worden, der uns lange begleiten wird. Es braucht aber das Zusammenspiel aller Maßnahmen, damit die Kunden sich wohl fühlen und mit einem Gefühl der Sicherheit bei uns einkaufen. Und dazu müssen alle an einem Strang ziehen. Höchste Zeit, dass wir uns für dieses Verständnis und für die Unterstützung bei Ihnen bedanken.

Lebensmittelverpackungen nach dem Verkauf desinfizieren?

Dazu besteht überhaupt keine Veranlassung. Der entscheidende Übertragungsweg der Corona-Viren ist die Tröpfcheninfektion: Die Viren werden durch Husten oder Niesen in die Luft abgegeben und können dann von anderen Personen eingeatmet werden. Sie können also unbesorgt Ihre Einkäufe zuhause auspacken. Sie müssen sie vor dem Verstauen nicht extra desinfizieren.

Aktuelles

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Teilhabe, an der alle wachsen!

Teilhabe, an der alle wachsen! Die Mitarbeitenden von proviel schätzen die Arbeit im Freibad und im CAP-Markt am Eckbusch. „Hier bei proviel fühle ich mich gut aufgehoben, selbst wenn ich einmal instabil bin.“ „Ich schaue jetzt viel positiver ins Leben als vor der Beruflichen Reha.“ „Ich habe jeden Tag das Gefühl, ich habe aus meinem Leben etwas gemacht.“ Die Mitarbeitenden bei proviel erhalten viele Chancen: 

Erfolg auf ganzer Linie Fünf Kolleg*innen haben erfolgreich ihre Ausbildung gemeistert.

Erfolg auf ganzer Linie Fünf Kolleg*innen haben erfolgreich ihre Ausbildung gemeistert. Stolz zeigen sie ihre Urkunden: Fünf langjährige Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter von proviel haben die IHK-Ausbildung zur Verkäuferin/Verkäufer mit Bravour bestanden! Das verdanken sie einer großartigen Kooperation und viel Mut an unterschiedlichsten Stellen. In Zusammenarbeit mit der Bergischen IHK schuf proviel die Möglichkeit, über die Absolvierung von Modulen in Teilqualifizierungen bis zum Ausbildungsabschluss zu kommen. Dazu werden die gesamten Ausbildungsinhalte zur Verkäufer*in in fünf Module aufgeteilt. Somit konnten sich Interessenten jedem Themenbereich einzeln und in ihrem individuellen Tempo widmen. Am Abschluss eines jeden Moduls stand eine Kompetenzfeststellung, für die Prüfer*innen der IHK in den CAP-Markt zu proviel kamen. Durch diese individuellen Anpassungsmöglichkeiten bei den Teilqualifizierungen und der Chance, im Falle einer nicht bestandenen Kompetenzfeststellung unkompliziert wiederholen zu können, lässt sich der Prüfungsdruck für die Menschen mit psychischen Erkrankungen sehr gut reduzieren. Die ersten von ihnen eigneten sich nun alle Inhalte an und durften mit den anderen Azubis der Wuppertaler Einzelhandelsbetriebe zusammen zur schriftlichen und mündlichen IHK-Abschlussprüfung antreten. Dort konnten sie problemlos ihr Wissen abrufen – teilweise erhielten sie Bestnoten! Auch in den Abteilungen Lager/Logistik und Metalltechnik wird diese Möglichkeit angeboten, so haben inzwischen mehr als zwei Dutzend weitere Mitarbeitende einzelne Teilqualifizierungsbausteine (TQ) abgeschlossen. „Wir freuen uns sehr, dass diese Möglichkeit der Qualifizierung so gut angenommen wird und unsere Mitarbeitenden nun Schwarz auf Weiß von der IHK bestätigt bekommen haben, dass sie hervorragende Verkäufer sind“, freut sich proviel-Geschäftsführer Christoph Nieder. „Und es ist schön, dass sich so viele weitere provieler auf diesen Weg gemacht haben.“ Urkunde als wertvoller „Ritterschlag“ für einen langen Weg „Eine abgeschlossene Berufsausbildung war das, was ich mir schon immer gewünscht habe. Ich bin stolz, dass ich das jetzt geschafft habe“, sagt etwa Teilnehmer Stefan Hellwinkel. „Die Prüfungen waren gut zu schaffen – wir waren ja gut vorbereitet“, fügt seine Kollegin Nadine Kuganeswaran hinzu. Joanna Majer freut sich auch über den guten Gruppenzusammenhalt ihres Teams: „Wir haben uns alle gegenseitig bestärkt – das hat mich ermutigt.“ Kevin Adam möchte nach seinem Abschluss noch das dritte Lehrjahr anschließen und den Abschluss als Einzelhandelskaufmann machen. „Ich möchte auf den ersten Arbeitsmarkt, vielleicht sogar mich selbständig machen“, erklärt er. „Mit dem Berufsabschluss bin ich auch für meine Kinder ein gutes Vorbild“, findet Sandra Müller. Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin Bildungswesen bei der Bergischen IHK, freut sich über die neue Möglichkeit, Beschäftigte der Werkstätten zu qualifizieren. „Mit der Teilqualifizierung können diese Menschen nachweisen, welche starken Qualifikationen sie haben. Die guten Noten in der Abschlussprüfung zeigen, dass sie hervorragend auf die Prüfung vorbereitet wurden.“ Marion Radtke, Leiterin des CAP-Marktes, und ihr ganzes Team hatten sich intensiv engagiert, um diesen Erfolg möglich zu machen. Neben den beiden wöchentlichen Theoriestunden mit einem externen Experten setzte sie sich immer wieder einzeln mit den Prüflingen zusammen, um den Stoff zu erklären und beim Lernen zu helfen. Im Arbeitsalltag wiesen die Fachkräfte immer wieder auf Details hin, die für die Prüfung wichtig sein könnten. „Ich bin stolz auf alle“, sagt Marion Radtke richtig froh über die positiven Ergebnisse.